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"Mm, naja ... ich merk das schon, dass ich einige Wörter, die ich ähm..., die ich in meinem äh... Kopf hatte
und nicht aussprechen konnte. Die kamen äh... nicht raus!" (Aphasikerin, 57 Jahre)
Wie ein Fremder im Ausland - plötzlich nicht mehr sprechen, schreiben und lesen können ... aber doch genau zu
wissen, was zu sagen ist. Gedanken, Wünsche, Informationen nicht mehr in Worte fassen können - das sind schreckliche
Erfahrungen, mit denen ein Aphasiker konfrontiert wird.
Aphasie ist eine erworbene, d.h. nicht angeborene Sprachstörung, die häufig nach einen Schlaganfall auftritt, aber auch
durch Hirnblutung, Hirntumore, entzündliche Prozesse im Gehirn oder Schädel-Hirn-Verletzungen (z.B. infolge eines Unfalls)
verursacht werden kann.
In der Bundesrepublik Deutschland sind cirka 400.000 - 500.000 Menschen von Aphasie betroffen. Jährlich kommen 80.000
Neuerkrankungen hinzu.
Eine Aphasie kann in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten und mit folgenden sprachlichen Störungen verbunden sein:
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- Wortfindungsstörung
- telegrammstilartige Sätze
- Verwendung grammatisch falscher Formen
- langsame Sprachgeschwindigkeit
- inhaltsleere Redewendungen
- Wortneuschöpfung
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- verwaschene, mühevolle Artikulation
- Abweichungen in Sprechmelodie und -rhytmus
- Vertauschen von Wortbedeutung
- Sprachverständnisstörung
- Verwechseln von lautlich oder inhaltlich ähnlichen Wörtern
- Störungen des Lesens und Schreibens
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